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Samstag, 26. November 2011
spintop, 23:23h
Er war neun und sah dem alten Mann dabei zu, wie er seinem Vater Münzen in die Hand drückte. Seine Mutter weinte, auch wenn sie versuchte es ihn nicht sehen zu lassen. Ihr Lächeln wirkte gequält. Seine Wange brannte von der Ohrfeige des alten Mannes, der ihn schlug als er seinem Vater widersprochen hatte. Er verstand nicht, warum der Mann das machen durfte. Er verstand nicht, warum seine Eltern nichts dagegen gesagt hatten und was er am wenigsten verstand war, dass er von seinen Eltern weg musste. Aber die Gewalt des alten Mannes und der fehlende Einspruch seiner Eltern hatten ihn eingeschüchtert. So konnte er nur hilflos zusehen, wie seine Eltern ein paar Münzen für sein Leben bekamen und ihn weggaben. Er schwieg, auch als seine Mutter ihm, inzwischen unter ganz offensichtlichen Tränen, sagte dass jetzt alles besser werden würde. Er hätte jetzt einen Meiste der sich um ihn kümmerte. Seine Begabung förderte. Er konnte jetzt seine Tränen auch nicht mehr zurückhalten. Aber er sprach nicht. Er hatte Angst das er wieder geschlagen werden würde. Das war der erste Tag, an dem er verfluchte, anders als die anderen Kinder zu sein, die er manchmal zum Spielen traf. Das war ihm schon früh klar geworden. Doch er hatte es seinen Eltern nicht gesagt, in der Angst bestraft zu werden. Nur einmal hatte er sich seiner Mutter anvertraut und gesagt, was er manchmal machen konnte. Kaum zwei Zehntage später war der alte Mann das erste Mal da gewesen und hatte ihm Fragen gestellt. Der Mann hatte seine Eltern raus geschickt. Aus ihrem Haus und hatte ihn ganz allein sprechen wollen. Er spürte ganz deutlich wie seine Eltern Angst vor dem Mann hatten. Sie sprachen nie laut über ihn und waren immer ganz seltsam, ehe er kommen sollte. Auch sagten sie ihm immer, dass er dem Mann nie widersprechen durfte. Das taten sie auch nicht. Seltsam gerochen hatte der Mann und komische Fragen gestellt. Er wollte nicht mit ihm reden. Wollte nicht dass er in ihrem Haus war. Und am aller wenigsten wollte er zu dem Meister gegeben werden, von dem sich die Kinder gruselige Geschichten erzählten. Doch er musste, sagten seine Eltern. Eigentlich nur seine Mutter. Sein Vater bekam nur das Geld und hatte ihm seit Stunden nicht mehr angesehen. Er wusste nicht ob er was falsch gemacht hatte. Er wollte sich entschuldigen, traute sich aber nicht, etwas zu sagen. Der alte Mann nickte jetzt und bedeutete ihm, Servantes dem kleinen Jungen, nach draußen zu gehen und in seinen Wagen zu steigen.
Er war zwölf und sprach das erste Mal einen Zauber, der ihm vor noch drei Jahren vor Angst den Verstand gekostet hätte. Es bereitete ihm Mühe mit den Brandmalen auf seinem Rücken, die Konzentration zu halten. Doch er wusste das er es tun musste, wenn er nicht wieder von seinem Meister bestraft werden wollte. Das Rehkitz, welches von seinem Meister mittels eines Zaubers gehalten wurde und das vor Angst riesige Augen hatte, schrie auf als ihn der Zauber Servantes´ traf. Doch nur kurz. Innerhalb von Sekunden fraß der Zauber sich durch die Haut, die Lebenskraft und schließlich durch die Seele des Rehs´. Es war ein negativer Zauber. Er stahl dem Ziel, welches er traf, alles was es hatte. Andere Kinder, Gelehrte und Kleriker fragten sich ob Tiere eine Seele haben könnten. Servantes wusste es. Er hatte grade eine davon vernichtet. Der Zauber tat weh und als er ihn beendet hatte, schaute er auf seine Fingerspitzen die angeschwärzt waren. Er konnte die Kruste abkratzen und darunter kam Blut zum Vorschein. Er wusste das er nichts sagen durfte. Sein Meister würde ihn bestrafen. Servantes hob den Blick und sah zu seinem Meister, der zufrieden nickte. Er hatte gesagt dass es nötig wäre, das er als sein Schüler einmal einen solchen Zauber sprach. Die Grundlagen kennenlernte. Das Wesen dessen verstand, welches er nun in unzähligen Stunden erlernen sollte. Ohne dass er es wieder anwenden sollte. Das war zu gefährlich. Diese Macht auskosten konnte man nur, wenn man mächtig genug war sich denen entgegen zu stellen, die dagegen sprechen würden. Manche mit Worten, andere mit Taten. Das hatte sein Meister ihm eindeutig klar gemacht. Er benutzte diese Sprüche auch nicht. Zumindest nicht, wenn Servantes in der Nähe war. Es gab dutzende Bücher über diese Macht in dem Turm seines Meisters. Er lernte es durchgehend. Liebte diese Art der Magie und verschlang alles, was er davon in die Finger bekam. Doch benutzen tat er es kaum. Dies erwartete er nun auch von Servantes. Das sollte damals sein Weg sein. Das war seine Bestimmung. Nekromantie.
Er war zwölf und sprach das erste Mal einen Zauber, der ihm vor noch drei Jahren vor Angst den Verstand gekostet hätte. Es bereitete ihm Mühe mit den Brandmalen auf seinem Rücken, die Konzentration zu halten. Doch er wusste das er es tun musste, wenn er nicht wieder von seinem Meister bestraft werden wollte. Das Rehkitz, welches von seinem Meister mittels eines Zaubers gehalten wurde und das vor Angst riesige Augen hatte, schrie auf als ihn der Zauber Servantes´ traf. Doch nur kurz. Innerhalb von Sekunden fraß der Zauber sich durch die Haut, die Lebenskraft und schließlich durch die Seele des Rehs´. Es war ein negativer Zauber. Er stahl dem Ziel, welches er traf, alles was es hatte. Andere Kinder, Gelehrte und Kleriker fragten sich ob Tiere eine Seele haben könnten. Servantes wusste es. Er hatte grade eine davon vernichtet. Der Zauber tat weh und als er ihn beendet hatte, schaute er auf seine Fingerspitzen die angeschwärzt waren. Er konnte die Kruste abkratzen und darunter kam Blut zum Vorschein. Er wusste das er nichts sagen durfte. Sein Meister würde ihn bestrafen. Servantes hob den Blick und sah zu seinem Meister, der zufrieden nickte. Er hatte gesagt dass es nötig wäre, das er als sein Schüler einmal einen solchen Zauber sprach. Die Grundlagen kennenlernte. Das Wesen dessen verstand, welches er nun in unzähligen Stunden erlernen sollte. Ohne dass er es wieder anwenden sollte. Das war zu gefährlich. Diese Macht auskosten konnte man nur, wenn man mächtig genug war sich denen entgegen zu stellen, die dagegen sprechen würden. Manche mit Worten, andere mit Taten. Das hatte sein Meister ihm eindeutig klar gemacht. Er benutzte diese Sprüche auch nicht. Zumindest nicht, wenn Servantes in der Nähe war. Es gab dutzende Bücher über diese Macht in dem Turm seines Meisters. Er lernte es durchgehend. Liebte diese Art der Magie und verschlang alles, was er davon in die Finger bekam. Doch benutzen tat er es kaum. Dies erwartete er nun auch von Servantes. Das sollte damals sein Weg sein. Das war seine Bestimmung. Nekromantie.
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