Freitag, 11. April 2014
Noch nicht... Jetzt! Brachial kämpfte er sich unter der Veranda hervor stieß einen lauten Kriegsschrei aus und stürmte den Untoten entgegen. Hinter ihm Sechzig Mitstreiter die wie eine Welle heranbrandeten. Sie erreichten die ersten Untoten noch ehe diese reagieren konnten. Kurzerhand schlug Barak dem ersten Skelett den Kopf ab und rannte weiter. Hinter ihm brach der Verwesende zusammen. Es galt dem Kämpfer so viele der Feinde auszuschalten wie möglich, ehe sie eine Verteidigung organisiert hatten. Sofern man bei Untoten von Organisation sprechen konnte. Wild schwang er sein Schwert gegen den zweiten Untoten und durchbohrte den Zombie nur um festzustellen, dass es seinen Feind nicht stoppte. Barak wich den zugreifenden Händen aus und ruckte sein Schwert kraftvoll nach oben. Beinahe zweigeteilt stürzte sein Feind in den Staub. Blut benetzte ihn. Ein Paukenschlag ging durch seine Realität. Er musste... eine Explosion, vermutlich von Ama verusacht durchbrach seinen Gedankengang. Er musste... Blitzschnell wich er einem Hieb aus, der ihn ansonsten vermutlich gespalten hätte. Ein Wachmann hinter ihm nahm sich dem Untoten an. Er musste... Der Krieger wurde gestoßen und ein glühender Schmerz raste durch seine Seite. Tief in sich spürte er eine wilde Wut. Der Krieger schluckte schwer. Jetzt nicht, schoß es ihm durch den Kopf. Er blickte sich hektisch um und fand sich in der Mitte mehrere Untoter. Sie reagierten schneller auf ihre Bedrohung als er gehofft hatte. Er musste... Der Kämpfer parierte einen schlecht platzierten Axthieb und antwortete indem er den Arm kurz unter dem Ellenbogen abtrennte. Es würde den Untoten nicht vernichten aber beinahe wehrlos machen. Er schrie seine Wut heraus und wich zurück. Er durfte nicht allein zu weit vordringen, sonst würde er seine Lage zu angreifbar machen, wenn seine Mitstreiter nicht hinter ihm waren. Er musste... Der Kämpfer ächzte als er einen Hieb in den Rücken erhielt. Er verfluchte sich selbst, dass er seine Deckung scheinbar nicht ernst nahm. Ein weiterer Ruck ging durch seinen Körper und brachte Hitze mit sich. Das hätte auch sein Tod sein können er wirbelte herum und fand sich von Verwesenden umringt. Barak wich einem Hellebardenhieb, der es auf seinen Kopf abgezielt hatte. Er sprang vor und schleuderte den Untoten mit einem Tritt zu Boden. Die Zeit schien sich zu verlangsamen und Barak spürte das wilde Verlangen überwältigend werden. Sein Blut pulsierte in seinem Kopf. Ein roter Schleier legte sich über sein Blickfeld und Barak spürte die Wut über seinen Verstand siegen. Ein hasserfüllter Schrei brandete über seine Lippen. Der Kämpfer parierte die Waffe eines Untoten und griff nach seinem Arm, zog ihn heran und zerschmetterte den Schädel des Feindes mit einem unbeherrschten Hieb. Mit einer Drehung schleuderte er die Überreste gegen die anderen Verwesenden und riss zwei weitere zu Boden. Sein Verstand registrierte einen Stich in seinem Rücken, doch gestattete ihm seine Raserei kein Zaudern. Die Verletzung ignorierend zerschlug er einem weiteren Skelett das Rückrad, sprang in die Luft und landete mit seinem Knie auf dem Kopf eines zu Boden gegangenen Untoten. Der zweite Zombie biss ihn in die Wade. Barak nutze die Gelegenheit und rammte seine Faust in die Augenhöhle. Immer wieder bis der Kopf seines Feindes eine breiige Maße war. Mit einem weiteren Schrei kam der Krieger hoch und wandte sich drei weiteren Untoten entgegen. Es waren die letzten von denen, die ihn umringt hatten. Ohne nachzudenken, ohne Rafinesse oder Taktik stürmte er ihnen entgegen, lenkte den Hieb des ersten Gegners ab und steckte sein Schwert in den Kopf des Feindes. Er ließ die Waffe los und verringerte mit einem Sprung die Entfernung zum zweiten Feind so sehr, dass der angesetzte Schlag wirkungslos an seiner Seite verpuffte. Barak hingegen konnte den Kopf seines Feindes greifen und schlug mit seinem Schädel gegen die Stirnplatte die mit lautem Knacken barst. Das dritte Skelett hieb mit seiner Keule gegen den Rücken des Kämpfers. Die Wucht warf Barak auf die Knie doch der Schmerz verpuffte an seiner wutumwölkten Wahrnehmung. Einen zweiten Hieb bekam er kaum noch mit. Der Krieger rollte sich über den Boden und prallte mit seinem ganzen Körpergewicht gegen die Beine des Untoten, der sich unter der Wucht nicht halten konnte und umgerissen wurde. Barak ließ keine Sekunde ungenutzt verstreichen, griff den Untoten am Kragen und hämmerte seinen Kopf immer wieder gegen den Boden, bis ein lautes Knacken zu vernehmen war und eine ekelerregend stinkende Flüssigkeit aus dem Kopf seines Feindes lief. Barak richtete sich auf und schaute sich nach weiteren Feinden um, konnte aber in seiner näheren Umgebung niemanden erblicken. Sein Atem rasselte und seine Hände öffneten und schloßen sich immer wieder, ohne dass er etwas erblicken konnte was zermalmt werden wollte. Baraks Herzschlag beruhigte sich langsam. Er spürte eine gewaltige Müdigkeit hinter der Wut stärker werden und die wie eine Welle auf ihn zukam nur um letztendlich über ihm zusammenzubrechen. Seine Arme wurden schwer, seine Sicht klärte sich uns sein Körper sackte unter einer unsichtbaren Last zusammen. Er kannte dieses Gefühl, welches sich jedesmal seiner bemächtigte nachdem die Raserei nachließ. Als würde die Wut mehr von seinem Körper fordern als er eigentlich zu leisten vermochte. Müde schaute er sich um. Die Schlacht lief weiter, er sah Bishop die Wachmänner auf der linken Seite zusammenhalten. Irgendwo rechts von ihm explodierte etwas. Er spürte die Hitze und die Wucht über sich ziehen. Sein Verstand konnte sich kaum konzentrieren. Doch als Anführer durfte er sich keinen Moment des Ausfalls erlauben. Er wusste, dass er in einigen Minuten wieder fit sein würde. Bis dahin... er brauchte einen besseren Überblick...........

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